#138 Unternehmertum, Verantwortung & die richtigen Worte - Zu Gast: Vadim Basin | Teil 2

Shownotes

Heute geht unser spannendes Gespräch mit Vadim Basin, Leiter für Public Affairs, Presse und Kommunikation bei der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin, in die zweite Runde.

Vadim versteht sich als Brückenbauer. 🤝

Unser Gespräch dauerte über eine Stunde – so viele Gedanken, Perspektiven und spannende Themen, dass wir daraus zwei Folgen gemacht haben.

Heute gibt es die Fortsetzung von Folge 137.

🌉 Doch was braucht es eigentlich, damit Brücken zwischen Menschen geschlagen werden können?

Reicht es, einander zuzuhören?
Müssen wir andere Meinungen aushalten können?
Braucht es gegenseitigen Respekt?
Oder braucht es all das gemeinsam?

💬 Wir sprechen darüber, wie wichtig Kommunikation, Offenheit und Respekt gerade in einer Zeit sind, in der unterschiedliche Meinungen immer häufiger aufeinanderprallen.

Und natürlich geht es auch um die Frage, welche Rolle Unternehmer und Führungskräfte dabei einnehmen können. Denn Werte, Haltung und die Art, wie wir miteinander kommunizieren, wirken weit über das eigene Unternehmen hinaus.

👉 Zuhören, ohne sofort zu urteilen.
👉 Andere Meinungen aushalten, ohne die eigene Haltung aufzugeben.
👉 Respekt zeigen, auch wenn man nicht einer Meinung ist.
👉 Brücken bauen, statt Gräben zu vertiefen.

Eine Folge mit vielen Denkanstößen, persönlichen Perspektiven und einem Thema, das uns alle betrifft.

🎧 Folgt unserem spannenden Gespräch mit Vadim Basin – Teil 2 jetzt anhören!

#Podcast #MarketingUndVertrieb #Unternehmertum #Kommunikation #Brückenbauer #Respekt #Werte #Verantwortung #Leadership #Dialog #Meinungsfreiheit #VadimBasin #ChabadBerlin

Transkript anzeigen

00:00:00: Wenn ich so mal gänzen darf und vor allem auch wenn man halt dieses Gefühl dafür hat, dass es einem alles zu viel ist oder das man den Kopf am liebsten in den Sand steckt weil man überfordert ist.

00:00:10: Dann ist ja sowas was ihr bietet die Möglichkeit zu sagen hey lasst uns doch einmal gemeinsam darüber reden vielleicht können wir euch ja helfen.

00:00:19: Du sagtest ja auch dass wir durch gewisse Situationen die in der Welt stattgefunden haben neue Zufluchtorte selbst dargestellt habt.

00:00:28: Und das war natürlich in Verbindung, natürlich hat der Glauben auch zusammengeführt aber das waren nicht die grundlegende Situation sondern ihr habt damit einfach nur eine Heimat geboten um anzukommen und noch dazu ergänzen und deshalb meine ich auch Sichtbarkeit.

00:00:43: Das fand ich super spannend.

00:00:45: Der Raby wie auch eure Gemeinschaft oder eure Gemeinde als solches ist ja sehr affin schon mit den Social Media Kanälen was ich auch gesagt habe Wow, also jetzt mal auch wieder der kleine Elefant.

00:00:56: Na ja, der alte Glauben?

00:00:58: Nein!

00:00:59: Er ist auch in den modernen angekommen und darüber darf man reden, darüber darf Man kommunizieren und dafür werden auch aktuelle Zeit, sozusagen soziale Plattformen der Neuzeit oder Jetzt-Zeit immer wieder sehr gut genutzt.

00:01:11: dafür.

00:01:11: Also auch dahingehend ist eine immense Entwicklung entstanden dass das halt nicht mehr dieses Ja Gut dieser alter Tümel... nein, da hat sich entwickelt.

00:01:20: Das ist eine Gemeinschaft der Jetzt- Zeit

00:01:22: Es ist eine Gemeinschaft und eine Gemeingschaft innerhalb der Gesamtgesellschaft.

00:01:27: Jeder ist Teil, jeder ist willkommen!

00:01:30: Und mit Social Media und ähnlichen Tools die wir heute haben, ja es geht alles für einen guten Zweck zu nutzen.

00:01:37: Warum nicht wenn wir die Möglichkeiten haben?

00:01:40: Was soll Ihnen da antrieb?

00:01:41: Die Intentionen, Intensionen die ich damit verbinde werde ich eben positiv geprägt, weil ich gutes erreichen will und ziehe auch gutes an.

00:01:50: Und ich glaube, was ich vorhin immer auch gesagt habe mit Respekt.

00:01:54: Wenn ich die Chance gebe meinen Gegenüber mit Respekts zu begegnen, dann gebe ich eben die Chance auf mir auf Augenhöhe zu begegnet.

00:02:01: und wenn ich aber sage okay da ist eine Schublade, dann hab' ich nicht den Respekt oder auch nicht auf die Augenhöre.

00:02:08: Um diese Schublate auszulehren und sich respektvoll zu begegen und den anderen wertzuschätzen... Ich glaube das könnte ein Schlüssel sein um in einem Ja, einen guten Umgang miteinander zu kommen um den anderen auf die Chance zu geben ihn kennenzulernen auch eben über sich zu berichten und auch nicht gleich zu verurteilen.

00:02:30: Ich will das Verurteil nicht.

00:02:32: Das Verurteil ist schlecht.

00:02:34: Das kann man jetzt mal so sagen.

00:02:35: aber im Respekt das ist glaube ich der Schlüssel und es ist glaube also ein Stück weit mein Lebenskredo.

00:02:43: Grimmst du mich zu?

00:02:44: Respekt ist essentiell!

00:02:46: Und ich glaube was... Menschen grundsätzlich schwer fällt.

00:02:49: Und das sind wir wieder beim menschlichen, was uns allen gemeint ist.

00:02:53: Ist es mittlerweile Meinungen auszuhalten?

00:02:56: Man muss nicht immer einer Mahnung sein.

00:02:59: Ja man muss nicht allem zustimmen aber man muss einander zuhören und die Fähigkeit entwickeln, Meinungen wahrzunehmen.

00:03:08: Das ist der Schlüssel zum Fortschritt und unentwehrlich um gemeinsam voranscheiden zu können.

00:03:15: Ich und meine Frau haben manchmal die gleiche Meinung, dass wir getrennte Meinungen haben.

00:03:20: Und das ist auch eine Gemeinsamkeit!

00:03:22: Das

00:03:22: ist kunstens.

00:03:24: Nein, ihr verurteilt euch nicht dafür, einer anderen Meinung zuzulassen, zuzuhören... ...und den anderen trotzdem respektvoll zu begegnen.

00:03:34: Ich muss nicht immer der gleichen Meinung sein, aber dem Anderen die Chance zu geben zur Wort zu kommen.

00:03:41: Ich glaube, das ist ein Stipfweiler auch.

00:03:44: Schlüsse für die Gesellschaft, auch für die Zukunft und vielleicht einen persönlichen Wunsch, dass eben Menschen in ihre Einstellung sich ändern den anderen anzuhören.

00:03:53: Auch wenn ich nicht das vielleicht genauso sehe aber zumindest dem anderen Menschen zu sehen und Vortragen zu lassen und auch Anzuhören.

00:04:02: Aber das finde ich ja sowieso sehr, sehr spannend.

00:04:04: Wenn wir unterschiedliche Meinungen haben, haben wir dadurch auch unterschiedliche Perspektiven.

00:04:07: die vor allem also ich kriege es jetzt mit als Geschäftsführender und Angestellte dass ich sage hey aus meiner Perspektive sag ich weil du mir jetzt gerade in den Puls voll außen gehörst Philipp wir müssen jetzt nach links laufen weil... Und dann gehe ich zu meinen Mitarbeiter und sagt links.

00:04:19: und am nächsten Tag sagst du Hey Philipp wir haben eine neue Information bekommen wir müssen uns nach rechts laufen.

00:04:23: und dann sage ich okay gut Vadim sagt sich ich laufe nach rechts und da sei mein Litterer Stopp.

00:04:27: Wir wollen jetzt erstmal nach links laufen um festzustellen, ob wir links ankommen oder nicht.

00:04:30: Wir erwenden jetzt nicht jeden Tag das Boot nur weil du neuen Impuls bekommen hast Oder oder oder also.

00:04:36: das finde ich auch ganz wichtig Weil vor allem die operative und natürlich strategische Ausrichtung eines Glaubens oder eben auch einem Unternehmen oder ähnlichem Natürlich auch erst mal gefestigt sein muss.

00:04:45: weil dass du selber sagst wir müssen auch lernen Meinungen auszuhalten und das ist glaube Ich kann ich zumindest sagen In meiner Gründung und in meinen Startphasen des schwerste emotionaler Natur gewesen, dass ich natürlich von Freunden und Familie sogar belächelt worden bin für den Weg, den ich gehe.

00:05:03: Obwohl ich gedacht habe, ich werde von allen aus gelacht nur nicht von den Ängsten.

00:05:08: Na doch weil sie das Gefühl haben wir sind ihr so nah, wir dürfen offen mit dir sein.

00:05:13: Und diese Meinung hat mir manchmal mehr Wege getan als eigentlich das andere.

00:05:18: Deshalb auch, dahingehend auch nochmal auf dich zu zeigen und zu sprechen.

00:05:22: Dieses Amt bekleidest du ja jetzt schon länger.

00:05:27: Und gibt es Vision oder Missionen wie du für Dich sozusagen dahingeht entwickelt hast?

00:05:32: Was ist so das was Du verändern möchtest?

00:05:35: Oder was soll ich durch Du schaffen oder reichen?

00:05:41: Ich bin Realist und vieles von dem was ich mir wünsche und jüdische Menschen sich wünschen unter anderem Das Sicherheitsempfinden getreffend werden wir in nächster Zukunft nicht erreichen.

00:05:54: Aber ich hoffe, dass wir geduldig und beständig daran arbeiten das lydisches Leben sichtbar und sicher stattfinden kann.

00:06:09: Machen wir uns nichts vor.

00:06:10: es ist Philipp Lattes erlebt.

00:06:13: Es ist traurige Notwendigkeit, dass lydische Einrichtungen der Art die Schutz genießen aber es ist notwendig.

00:06:22: dieser Schutz wird in den kommenden Jahren keinesfalls verschwinden.

00:06:26: Es ist aber die Hoffnung und der Wunsch, die mich antreiben mitzuwirken dass es irgendwann der Fall sein wird Was mich darin bekräftigt was mir Kraft oder woraus ich hoffnungs schöpfe ist das jüdische menschen tatsächlich Mitgestalten wollen und nach wie vor vertrauen in das menschliche und auch unsere Gesellschaft haben.

00:07:02: Wir zählen, es sind grobe Schätzungen, etwa zweihunderttausend jüdische Menschen in Deutschland, fünfzig tausend davon alleine in Berlin.

00:07:09: Also unser Bundeshaubichstaat hat immer noch eine sehr hohe Attraktivität auf Israelis und jüdischen Menschen aus aller Welt die hier Urlaub machen, sich hier niederlassen Und wir sprechen über eine Start-up Nation.

00:07:27: Man kann volleinander lernen, man kann miteinander schaffen.

00:07:33: Man kann miteinander Erfolge feiern und einander unterstützen.

00:07:42: Auf dem jüdischen Campus sehen wir dass es nicht die Angst ist, die die Menschen in die Gemeinde treibt Es ist der Wille sich einbringen zu wollen Und dort haben sie die Möglichkeit.

00:07:53: Jüdische genauso wie Nicht-Jüdische Menschen freuen wir uns unheimlich tatsächlich, dass die Gemeinde wächst und fühlen uns darin bekräftigt diesen Weg vorzuführen.

00:08:04: Ich würde gerne noch eine unangenehme Frage stellen weil ich finde das total spannend weil das ist das was ich dich auch als allererstes gefragt habe als da reinkam.

00:08:12: Ich kann mir vor euch vor allem Sicherheits- also wirklich Hochsicherheitstrakt wo ich gesagt hab Und an dem Tag wurden glaube ich gerade mehrere Kinder von der Schule abgeholt Das ist ja für mich so ein Thema.

00:08:24: Also ich habe diesen Gedanken ja gar nicht in irgendeiner Weise, sondern ich hab dich dort gesehen.

00:08:28: Ich war froh über die Einladung das vor Ort zu sehen.

00:08:30: und wenn ich diese Kinder gesehen habe dass sie mit diesem Gedanken da durch eine Schleuse, durch eine Sicherheitsschleuse müssen um sich... Die fühlen sich ja nicht mal unsicher weil Sie gar nicht wissen was sie hätte erwarten können.

00:08:45: aber dass das ein normal ist Das ist das, was ich leider nicht verstehen kann.

00:08:51: Es ist zwar keine Frage, es ist eine Aussage eher aber die Frage ist... Also gut, das ist vielleicht eigentlich ne dobe Frage, aber für mich ist es die Frage

00:08:59: warum ist das so?

00:09:01: Warum müssen Menschen so ein Gefühl empfinden dass sie gegen den jüdischen Glauben oder gegen diese Gemeinschaft sich wehren wollen oder angreifen wollen?

00:09:12: und das ist das was ich nicht verstehe.

00:09:13: Ist das nicht irgendwie mal... Sorry!

00:09:16: Das ist ne Aussage Die beschäftigt mich.

00:09:19: die ganze Zeit hat mich so oft beschädelt, als ich darüber nachgedacht habe.

00:09:21: Dadurch diese Schläuze durchzugehört.

00:09:23: Warum muss das so sein?

00:09:25: Wir wollen doch alle offen wir wollen noch miteinander.

00:09:27: du hast mir doch gar nichts getan.

00:09:29: warum muss ich... Warum gibt es Menschen wie einen Hass oder ein... Ein... Ein Antisemitismus dagegen verspüren und euch schaden wollen?

00:09:37: Warum ist da?

00:09:38: Ja klar!

00:09:38: Wir brauchen jetzt nicht... Ich glaube das ist eine zu große Frage aber Das ist ja ein Geschichtsthema.

00:09:52: Das ist eine Epoche, die schon lange mit sich geht.

00:09:55: Warum?

00:09:55: Da bin ich eigentlich doch das, wo die Ich.

00:09:59: diese Unruhe, diese Unsicherheit bei diesen Menschen würde ich gerne auslösen oder wegschaffen dass das halt nicht mehr passiert.

00:10:09: Es ist ein langer Weg.

00:10:13: Kenntnis und Begegnungen sind wiederum der Schlüssel, denke ich.

00:10:17: Es mangelt ein historischer Kenntniss an Begegenung.

00:10:22: Es sind zu viele Vorurteile die es abzubauen gilt.

00:10:25: Und leider kennen die Kinder gar nicht anders.

00:10:32: Genau!

00:10:35: Die umfänglichen Sicherheitsvorkehrungen sind notwendig.

00:10:38: Eben weil auf dem Campus von der Kita bis zum Abitur alle Altersstufen vertreten sind Sicherheit mehr als notwendig ist.

00:10:47: Es ist Grundvoraussetzung für den Schulbetrieb, es darf aber nicht die Normalität werden.

00:10:53: Es stand jetzt...es ist notwendig!

00:10:57: Aber man darf das nicht als normal wahrnehmen.

00:10:59: und dass es ein langer Weg sich von diesen Vorkehrungen zu treffen an dem wir arbeiten.

00:11:09: Man vielleicht ist

00:11:09: das was du gesagt hast, dass deine Aufgabe auch ein Brückenbauer ist?

00:11:13: Und ich glaube, Brücken zu bauen heißt ja auch dass

00:11:17: sie

00:11:18: auch teilweise bei einigen Menschen noch nicht existieren.

00:11:22: Und dahin eine Brücke zu bauen ist die Chance das sich in der Zukunft ändern kann und

00:11:28: nicht vergänzen.

00:11:29: Das würde ich gerne mal mit reingeben weil deshalb war mir das Thema ja so wichtig diesen Elefantenraum.

00:11:34: Weil wenn ich jetzt zum Beispiel diesen zwanzig-fünfundzwanzigjährigen sehe, der im Endeffekt in irgendeiner Weise diesen Antisemitismus Ich weiß nicht, ich will nicht sagen gelebt.

00:11:44: Aber ausführ', sage ich mal ein wahrsteres Wort ist... Da wissen wir ja selber das ist ja Wissen oder das Interimotion die gepflanzt worden sind bei diesen Menschen, die ja nicht von sich selbst auskommen.

00:11:59: und da ist es so ein Thema wo ich sage dass finde ich halt total krass da die Brücke zu bauen.

00:12:04: hey was sind denn für Vorurteile gegenüber diesem Glauben?

00:12:07: Was sind denn diese Vorurteilungen?

00:12:08: Und diese Brücke

00:12:09: ist eine Schublade, die wurde gefüllt mit irgendwas wie es auch immer dazu gekommen ist, dass die Schublade das bekommen hat was da drin liegt.

00:12:17: Aber ich glaube die Chance oder nein auch mein Wunsch ist diese Schublate einfach gemeinsam anzugucken also zu öffnen gemeinsam draufzukucken und dann einfach zu sagen ja was liegt da drinnen?

00:12:31: wollen wir uns das vielleicht auch mal anschauen?

00:12:33: Und ich glaube das ist eben die Chance was ein Brückenbauer macht Brücken schlagen können und dann gemeinsam mit einem respektvollen Weg über diese Brücke gehen.

00:12:49: Das ist auch mein tiefster Wunsch, Wert mit Werten und Respekt in der Welt unterwegs zu sein um Menschen egal von welcher Herkunft welche Religion aber auch die Chance zu geben das gemeinsame Respekt voll zu betrachten und darüber zu reden einen Raum der Begegnung zu schaffen.

00:13:07: ich glaube dass

00:13:08: es

00:13:09: Meine Hoffnung auch für die Welt, für den nächsten Jahre.

00:13:12: Das war da...

00:13:13: Ja.

00:13:14: Wollen wir zur Begegnung schaffen?

00:13:16: Ich hoffe sie werden wahrgenommen und die Angebote werden wahr genommen.

00:13:19: aber das tun Sie und das freut mich.

00:13:22: grundsätzlich glaube ich dass kein Mensch mit Hass auf die Welt kommt.

00:13:28: Auf gar keinen Fall!

00:13:29: Deswegen sind es Eindrücke die Menschen prägen und ich glaube positive Begegendungen, positive Anlässe sollte man schaffen damit wer möglichst positive Eindrücke hinterlassen und uns auf das gemeinsame besinnen können.

00:13:46: Es sind nicht nur religiöse, oder wer sind jüdische Menschen?

00:13:52: Das ist eine Frage... Ja!

00:13:54: Das ist auch so Elefant.

00:13:55: Was ist ein Jude

00:13:56: gehen kann?

00:13:57: Wie falsch erstehend.

00:13:58: Genau.

00:14:00: Wer ist es ein Buddhist?

00:14:01: Warte, stopp, stop, stop.

00:14:02: Nein, wir müssen die Vereine meinet.

00:14:03: Gebewusst genau die Frage.

00:14:05: Oh,

00:14:06: ich darf daraus noch sagen.

00:14:07: Das sind Attribute!

00:14:09: Der Mensch ist im Zentrum und der andere ist ein Attribut das sich an den Menschen anhälfte.

00:14:15: Und bei manchmal ob man möchte oder nicht?

00:14:18: Ich habe ja die Zahlen dargelegt der jüdischen Bevölkerung in Deutschland sehr überschaubar.

00:14:25: Die meisten jüdische Menschen kamen aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

00:14:31: Es gab... Man nennt es das Gesetz zum Leben darüber.

00:14:37: Ich freue mich an eine Ausstellung zu dem Thema Beteiligen zu können, die im Deutschen Bundestag stattgefunden hat.

00:14:46: Zur Eröffnung war Bundestagspräsidentin Julia Klöckner da und wir fanden sehr viel Anklang.

00:14:52: Die Ausstellung hieß gesetzt zum Leben wie jüdische Menschen nach Deutschland kamen.

00:14:56: Gesetzes Grundlage war ein Gesetz das ursprünglich verbiet bei messischen Bootsflüchtlinge konzipiert war, dass dann in Windeseile angepasst worden ist, um jüdischen Menschen aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion die Möglichkeit zu geben nach Deutschland.

00:15:16: Und Menschen fanden anklang in Gemeinden.

00:15:18: heute ist das bei Weitem nicht mehr so aber gemeint sind trotzdem zentrale Punkte der Begegnung.

00:15:26: jüdische Menschen aus ländern der ehemeiligen sowjetunion und wir sprechen ihr merkt Wir haben noch die religiöse Komponente gar

00:15:32: noch nicht mal

00:15:33: angesprochen in der Sowjetunion einen Pass aufgeschlagen hat, ob Russisch-Ukrainisch oder sonst woher unter Nationalität stand Jude.

00:15:44: Auch das

00:15:45: gehört zur jüdischen Selbstwahrnehmung – ob man wollte oder nicht!

00:15:49: Man war Jude praktizierend oder nicht?

00:15:51: Man war es.

00:15:53: Es ist eine Volkszugehörigkeit.

00:15:54: Das ist ethnischer Ursprung und das ist die Region.

00:15:58: Es ist Gemeinschaft und es ist unheimlich viel Positives.

00:16:02: Und ich glaube, dass jüdische Menschen hier aus diesen Ländern tatsächlich großen Dank verspülen an die Möglichkeit, die ihnen geboten wurde und jetzt selbst bestimmt wieder sowohl die religiöse Komponente für sich empfinden auch als auch das Selbstbewusstsein, das jüdischen Selbstbewusstein entwickeln, sich selbst wahrzunehmen, die man ist.

00:16:26: Dass Attribute nicht von außen zugeschrieben werden, sondern dass man selbst bewusst handelt.

00:16:31: und damit geht dann her, dass jüdische Menschen jüdisch leben wollen diese Möglichkeiten nutzen und sich einbringen.

00:16:39: Und da sind wir bei weiteren Werten, die damit einheilgehen und spannen den Bogen zu dem Eingangsgesagten.

00:16:46: Die Kunalamm macht die Welt zu einem besseren Ort!

00:16:49: Wenn du selbstbestimmt bist hast du hoffentlich das Verlangung Mit steigenden Alter sagt man, die Menschen ohnehin religiös zu werden oder zumindest darüber nachzudenken.

00:17:01: Unabhängig von der religiösen Zugehörigkeit.

00:17:04: Die Sinnhaftigkeit im Leben regnet sich in den Vordergrund.

00:17:09: In Freiheit glaube ich sind das Themen... Menschen beschäftigen und Themen dienen sich, Menschen widmen können.

00:17:18: Wir haben alle Möglichkeiten, wir haben unerschöpfliche Potenziale, ja gut das zu tun gleichzeitig Erfolg zu haben.

00:17:24: und wir haben auch gesagt Erfolg ist eine logische Konsequenz aus Behaarlichkeit Konsistenz autentizidiert Freude an dem was man hafte Freude am dem was Man tut was man schafft und mit welchem

00:17:44: Wert man unterwegs ist.

00:17:46: Und vor allem

00:17:47: das was man macht, kann ja im Brot schneiden.

00:17:51: aber wenn ich das mit Freude mache und es schenke es vielleicht noch jemand der Hunger hat dann tue ich mir dem etwas Gutes obwohl die Sache an sich

00:18:00: ist

00:18:01: etwas vielleicht für einen Außenstehenden langweilig.

00:18:04: Aber wenn ich mit Freute mach oder mit Freuter ein Handwerk ausüber Dann kann durch die Art und Weise wie ich es gestalter etwas Guten werden in der Welt.

00:18:17: Man sagt geteiltes, leites, halbes Leid.

00:18:19: mit Freude verhält es sich genauso.

00:18:22: Mit was?

00:18:22: Wir freuen... Geteilte Freude!

00:18:26: Mindestens doppelte Freute.

00:18:27: Es ist so vielfach und für Freudes Schenken zu können ist das größte Geschenk.

00:18:32: Es is das größtige Geschenck jemandem etwas Gutes tun zu können weil er es empfängt und wir uns dadurch so gut führen können.

00:18:42: Nicht die Wertschätzung, die man sich erhofft.

00:18:45: Es ist einfach diese urmenschliche Bedürfnis, Gutes tun zu können und sich einbringen zu können Teil wederum einer Gemeinschaft zu sein.

00:18:56: Und mit der Gemeinsschaft denke ich keinesfalls im Gemeinden in Communities Ich jede von der gesamten Gesellschaft.

00:19:03: Ich wollte sagen, und das ist ja auch ein ganz wichtiger Aspekt.

00:19:05: Wir reden hier nie was kriege ich sondern was kann ich geben?

00:19:08: Und es ist auch nochmal eine ganz andere Ansatz dass man dadurch noch etwas erhält und das kann Freude Liebe oder eben natürlich auch unternehmerischer Erfolg Auch Umsatz klar logisch darum geht nicht.

00:19:17: also für Luft und Liebe wie gesagt leben wir alle nicht.

00:19:20: Aber das ist ein Thema was ich sage.

00:19:22: trotzdem is ernährt sich dadurch besser wenn ich halt in einem Umfeld bin wo ich geliebt werde Oder wo ich die luftkrieg zum atmen.

00:19:28: Deshalb der spruch passt ja ganz gut In diesem Sinne was ich halt eben super spannend finde und dafür möchte ich mich auch immer wieder bedanken, dass du das so nach außen lebst.

00:19:37: Und verkörpers und vertritts gibt es denn Themen wo du sagst da könntest du noch Unterstützung gebrauchen?

00:19:45: Was ist das Thema wo wir sagen hey hier haben wir die Möglichkeit vielleicht sogar ein Aufruf zu starten für Leute die es interessiert weil das was ich finde ist ja Du bittest ja wenn man's genau nimmt eigentlich um Begegnung und das ist ja das was sich wunderschön finde.

00:20:00: Du willst kein Geld, du willst keinen hier.

00:20:03: Du willst ja die Begegnung!

00:20:04: Du willst die Kommunikation und die Brückenbauer dieser Welt.

00:20:07: Die gemeinsam mit den Brücken bauen.

00:20:10: Was können wir dir gutes tun in diesem Atemzug?

00:20:14: Ich glaube ich bitte nicht.

00:20:17: Ich freue mich darüber wenn die ausgestreckte Hand wieder dorthin

00:20:22: wird.

00:20:23: Und wir bieten nicht nur ich sondern als die jüdische Gemeinde Habat-Berlin bieten wir Möglichkeiten und freuen uns unheimlich, wenn sie wahrgenommen werden.

00:20:36: Und das tun Sie!

00:20:37: Das gibt uns wiederum Zuversicht.

00:20:42: Werbung in eigener Sache vielleicht?

00:20:44: Gerne.

00:20:45: Auch ich habe einen Podcast bezählen nur mit einer Pilotfolge Mit dem Botschafter des Staates Israel von Posor.

00:20:53: Der Podcast heißt Lechheim Lechhaim ein Begriff der jedem schon Begegnet sein dürfte.

00:21:00: Bist ihr was Lechaim heißt?

00:21:02: Ich sage nein, ich weiß es nicht!

00:21:03: Ich möchte mich jetzt nicht outen als Fehler hierher... Nein, ich weiss nicht was Lechheim heißt.

00:21:08: Lechem

00:21:08: kennt ihr sicherlich als Trickspruch?

00:21:11: Prost

00:21:12: oder...?

00:21:13: Lechem

00:21:14: wird wirklich übersetzt, heißt das aber auf das Leben.

00:21:18: Ja

00:21:18: okay ja doch kann man so sagen doch das sagt man schon

00:21:22: und ich möchte unsere Zuhörerinnen und Zuschauer nicht nur dazu animieren vielleicht auch in den Podcast Le Chaim hinein zu räuchen, sondern zu verstehen wie viel das Leben bietet und wie toll das Leben ist.

00:21:40: Und dass Leben schützenswert ist aber vor allem besonders.

00:21:44: Man sollte auf das Leben anstoßen man sollte das Leben feiern sich auf das positive Besinn um gemeinsam Leben gestalten, lieben schützen lieben fördern.

00:21:56: jüdisches leben genauso wie in mitten der gesellschaft grundsätzlich.

00:22:00: und Wir haben die herausforderung angesprochen.

00:22:04: Wir haben gesprochen wir haben die Gefahren auch benannt Und man sollte tache das eben auch ein jüdisches wort dass durch das einzug gefeiert hat Den alltäglichen sprachgebrauch.

00:22:18: aber man sollte das leben als für ist es gut feiern und über den Hass stellen.

00:22:24: Und genau das, ohne politisch zu werden ist der Unterschied.

00:22:29: Man kann sich auf das Leben, auf das positive Besinn oder Hass sehen.

00:22:35: Begegnung ist positiv.

00:22:38: Jüdisches Leben findet statt es gibt unheimlich freudige Momente und sind alle eingeladen es mitzuerleben unter anderem am dreißigsten August Freier die jüdische Gemeinde hat bei Berlin ein dreißigjähriges Jubiläum.

00:22:54: Festakt, ab vierzehn Uhr.

00:22:57: Fibos und Klein mit zahlreichen Aktivitäten, koscheren Speisen vor dem jüdischen Campus in der westfälischen Strasse fünfzehn.

00:23:06: am dreißnächst August zwölf Uhr lade ich alle herzlich ein diese Begegnung wahrzunehmen.

00:23:12: auch wie ich reiche wieder um ihr Hand freue mich auf Zahl welches erscheinen und ich glaube geteilte Freude Das ist mehr als nur...

00:23:22: Nur mehr doppelte Freude schon.

00:23:23: Wenn ich es auch

00:23:25: nochmal ergänzen darf, die Leute, die sich dafür interessieren bitte sprecht uns an.

00:23:31: Ich kann wirklich nur empfehlen wenn du die Möglichkeit habt dort mal vor Ort zu sein euch das anzuschauen.

00:23:36: Auch die Nachbildung der Klagemauer sozusagen war ja in den eigenen Reihen zu sehen.

00:23:42: Die Führung war unglaublich spannend.

00:23:44: da werden wir auch noch einmal auf euch zukommen mit anderen Interessanten.

00:23:49: Schaut euch einfach echt an.

00:23:50: Also das ist, wenn ihr die Möglichkeit habt Wenn ihr euch dafür interessiert.

00:23:54: Es ist unglaublich herzlich!

00:23:56: Man fühlt sich auf jeden Fall willkommen.

00:23:58: Wir müssen nur unsere Termine immer zeitlich abstimmen weil wir merken wir verquatschen uns dann doch ein zu sehr Weil wir dann doch irgendwie... Oh das noch das noch.

00:24:05: Das schätze ich unglaublich weil ich dann es halt nicht als Termin wahrnehme sondern wirklich auch austausch.

00:24:11: Ich fahre das auch schön mit der Kippa sozusagen.

00:24:13: dazu darf ich noch Warum diese kippa sozusagen?

00:24:17: das würde ich noch mal gerne wissen weil ich fand es so spannend.

00:24:19: Ich habe die frage ja schon beantwortet bekommen aber ich fand dass nicht.

00:24:23: ich fand, dass wenn das okay ist nochmal spannend hier im podcasti zu stellen Dieses kleine hütchen was man sozusagen kennt.

00:24:30: Was ist das?

00:24:31: Was bedeutet das?

00:24:32: warum trägt man?

00:24:32: das gibt seine kurze variante was mir sehr seltsam erklärt und ich fand das.

00:24:37: Ich fand das so weiß nicht so.

00:24:39: es hat mich geprägt das hat mich so doch positiv beeinflusst.

00:24:48: In der Kürze liegt manchmal doch die Würze, wobei man alle Frauen in religiöser Natur sehr breit aufräumen kann.

00:24:57: Die KIPA ist eine Art der Kopfbedeckung, die uns daran erinnert, dass wir nicht alleine sind auf dieser Welt, dass es einen Schöpfer gibt und sich daran zu erinnern ist.

00:25:15: Manchmal notwendig.

00:25:16: Und

00:25:17: das sind so viele Sachen, der steckt noch so viel Fragen auch in der die wir hier im heutigen Podcast gar nicht alle beantworten können.

00:25:26: Das gibt noch soviel mehr.

00:25:28: und ich weiß auch schon dass es da schon eine Einladung gibt, die im Raum steht, dass wir da auch quasi diese Brücke, die wir begonnen haben hier zu schlagen, dass sie einfach gemeinsam weiterbauen.

00:25:42: Und ich glaube, ich wünsche mir auch für diesen Podcast das wir ein Stück weit eine Brücke bauen konnten.

00:25:48: Auch für euch da draußen, dass wir euch den Raum des Respektes gegeben haben und auch respektvoll uns diesem Thema nähern konnten!

00:25:58: Und vielen Dank, dass du diese Brückenbauer hier in dem Podcast mit uns gemeinsam sein konntest.

00:26:04: Ich danke euch, ich danke für die Einladung für den Bereichernden nicht nur für uns sondern hoffentlich auf für die Zuschauer Austausch.

00:26:13: Das

00:26:13: denke ich schon,

00:26:15: das denke ich auch schon.

00:26:15: Wir sind erfolgreich dahingehend dass das heutige Gespräch noch mehr Fragen eröffnet hat.

00:26:22: Wohl war.

00:26:23: Die wir grübeln können und denen wir uns stellen können bei einem kommenden Termin.

00:26:31: da können wir sowohl religiöse Fragen anweisen.

00:26:34: Das Jugendtumat.

00:26:39: Die

00:26:41: werden alle nacheinander beantworten.

00:26:45: Aber auch uns unternehmerischen Themen wird man, wie gesagt gibt es seit drei Jahren den deutschen Kultur- und Wirtschaftsforum welches seinen Ursprung im deutschen Wirtschaftsinfang hat, den wir gemeinsam mit der IHK Berlin veranstaltet haben.

00:27:06: Das Interesse daran wuchsständig sobald, sodass wir jetzt beschlossen haben nicht nur den Empfang als Highlight beizubehalten sondern thematische Veranstaltungen für alle Unternehmensbereiche und brauchen schon anzubieten quer durchs Jahr.

00:27:21: von daher freue ich mich auch da erweiterte Einladung entteilen zu können.

00:27:25: Und die Erkenntnisse dieser Networking-Veranstaltungs auch mit euch?

00:27:33: Auch gut euch zuteilend!

00:27:36: Dementsprechend vielen, vielen Dank dass du heute hier warst.

00:27:38: Danke das wir dich für den Podcast gewinnen konnten.

00:27:41: Mir persönlich war es eine unglaubliche Ehre und ja war es ein Bedürfnis einfach diese Interview-Fragen auch nochmal so zu stellen.

00:27:48: Ich habe das sehr, sehr geschätzt.

00:27:49: Vielen Dank.

00:27:51: ich freue mich auf die Fortsetzung Voraussichtlich dann vielleicht nicht hier in dem Studio.

00:27:55: Wir werden sehen.

00:27:57: dementsprechend wenn Du noch was hast sonst gerne.

00:28:00: Sonst würde ich meinen standardisierten Abschlusssatz gerne wählen.

00:28:06: In diesem Sinne scheitert ein fünf Sterne, teilen, liken und dementsprechend wenn es ein Interesse sein könnte für jemanden den ihr aus dem Freundeskreis aus der Familie kennt.

00:28:15: Der vielleicht auch diese Herausforderung selber her geworden ist dann bitte teil diesen Beitrag.

00:28:19: sprecht uns an.

00:28:20: wir stellen gerne die Kontakt her.

00:28:22: Wir bauen gemeinsam mit euch diese Brücke in diesem Sinne Und schaltet immer wieder ein.

00:28:27: wir wünschen euch denn jetzt einen grandiosen und maximale Erfolge.

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